
Otto Lechner und Josef Hader sind miteinander zur Schule gegangen. Das allein wär aber kein Grund dafür, warum sich ein Weltmusiker mit seinem Akkordeon auf die Bühne setzt und mit einem sehr limitierten Klavierspieler gemeinsam Lieder singt, alte und neue und meistens selbstgemacht.
Es sind schnelle Lieder dabei und langsame, viele lustige, ein paar traurige und welche, die sich jeder Einordnung entziehen, weil sie vom großen Otto Lechner stammen. Man kann an diesem Abend auch ein paar konzertante Wunderstücke auf dem Akkordeon hören. Und ein paar Hadern vom Hader.
Das alles ist sehr hörens- und sehenswert. Aber der eigentliche Grund ist
ziemlich persönlich: Die beiden mögen sich und möchten wieder mehr
miteinander zu tun haben. Und weil sie faule Hund sind und schlecht beim Termine-Machen, treffen sie sich zur Sicherheit mit Publikum.